Projektziele

Das Projekt AVP3 hat folgende wissenschaftliche und technische Zielsetzung:

  • Entwicklung von audio-visuellen 3D-VR-Technologien für direkt aus der Praxis stammende Aufgabenstellungen der Produkt- und Prozessentwicklung
  • Heranführung audio-visueller 3D-VR-Technologien für die Produkt- und Prozessentwicklung an die praktische Verwertbarkeit, so dass sie von Dienstleistern aufgegriffen werden können
  • Erarbeitung von Standardisierungsvorschlägen für die erweiterte (audio-visuelle) VR unter Berücksichtigung der Erweiterung von Produkt- und Prozessmodellen, Datenformaten und Schnittstellen

 

Folgende Projektergebnisse werden erwarten:

Aus der kompletten Betrachtung der Schallentstehungskette (von der Erregung bis zum Schallfeld):

  • Leistungsfähige akustische Modelle für ausgewählte Produkte, die iterativ anhand von Messdaten der Projektpartner optimiert wurden
  • Übertragungsfunktionen, die für die Auralisation mit den Verfahren Wellenfeldsynthese und Binauraltechnik aufbereitetet wurden

 

Aus dem Gesamtkonzept audiovisueller VR-Umgebungen:

  • Kopplung von Auralisation und effizienten Berechnungsmethoden sowie prototypische Validierung und Intergration in VR-Umgebungen
  • Umsetzung geeigneter Visualisierungs- und Interaktionsfunktionen in VR-Umgebungen

 

Aus der Standardisierung der Projektergebnisse:

  • Definition eines universellen objektorientierten Datenformates
  • Format zur Beschreibung und zum Austausch von Produktdaten technischer Produkte sowie die Definition der erforderlichen Schnittstellen für die Nutzung in zukünftigen CAD-Systemen

 


BMWi-LogoDas Projekt “Akustisch erweiterte Virtualisierung von Produkten und Produktionsprozessen” (Kurztitel: AVP3) wird durch die Bundesrepublik Deutschland für die Dauer von zunächst zwei Jahren gefördert. Zuwendungsgeber ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.